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"Wer sind wir?" - das ist eine der am häufigst gestellten Fragen im Leben.
Ein "Nebenprodukt" unserer schamanischen Reisen ist die Selbst-Erkenntnis. Wir sind Seelen, die schon sehr oft inkarniert waren und schon sehr viele Erfahrungen gemacht haben. Unsere Erfahrungen zeigen, dass wir nicht "blanko" auf diese Welt geboren wurden, sondern wir haben eine Menge Fähigkeiten und Probleme mitgebracht.

Durch die schamanischen Reisen lösen wir Angstzustände (z.B. Höhen- oder Platzangst) und wir finden Erklärungen für Gefühle gegenüber anderen Menschen und Tieren, die wir uns aus diesem Leben nicht erklären können (z.B. tiefe Sympathie oder heftige Antipathie). In jeder Reise, die uns zu einem anderen Leben führt, erfahren wir etwas über uns. Wir waren Mann und Frau, Opfer und Täter, hatten diverse Hautfarben usw.. Wenn wir uns dies bewusst machen, verstehen wir uns und unsere Mitmenschen um einiges besser.

Mit jeder Reise - körperlich oder schamanisch - wird unser Horizont erweitert, Grenzen werden relativiert oder verschwinden ganz. So gesehen ist unser schamanisches Wissen "grenzenlos". Ich war ebenso indianische Medizinfrau wie polynesischer Schamane und irische Wolfsschamanin. Und ich treffe in diesem Leben die inkarnierten Seelen wieder, die damals schon für mich wichtig waren - "zufällig" in dem Leben, in dem ich den Schamanismus wieder entdecke.

Warum ich sie treffe? Damit ich genau die Reisen mache, die für meine - und ihre - "Selbst-Erkenntnis" wichtig sind.
Beispiel: Ich spüre eine enge Verbindung zu einem Freund - meine Reise zeigt mir, dass er - in einem früheren Leben - mein kleiner Bruder war, ich habe ihn aufgezogen, musste ihn aber zurücklassen, als ich ins Priesterinnen-Seminar geholt wurde. Er war schrecklich wütend und enttäuscht, was seine heutige Distanz zu spirituellen Dingen erklärt. Ich löse die karmische Situation auf und auf einmal beginnt mein Freund, mich nach meiner schamanischen Arbeit zu fragen. Ich weiß jetzt, dass ich eine keltische Priesterin war, warum ich meinem Freund so nahe stehe und ich konnte seine Blockade auflösen.

Jede schamanische Reise ist ein Stück Entdeckung, Heilung, Antwort u.v.m.

Meine Vision für dieses Leben? Mich vollständig zu entdecken und diese Möglichkeit vielen anderen Menschen zu bieten.



"Komisch" oder "hochsensibel"?

Ich habe mich lange Zeit für "komisch" gehalten, weil ich mich unter vielen Menschen nicht wohl fühlte, weil ich es in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht aushalte, weil ich äußerst ungern einkaufen gehe usw.

Durch die Selbstfindung über den schamanischen Weg wurde mir immer bewusster, dass ich "zuviel" spüre und mir deswegen Orte mit vielen Menschen - und somit vielen Energien - Stress bereiten. Aber wie bei allen Erkenntnissen tut es mir gut, wenn ein Buch mich bestätigt, also andere dieselben Erfahrungen machen. Deswegen fiel mir diese Woche das Buch "Wenn du zuviel fühlst - wie Hochsensible den Alltag meistern" von Jutta Nebel in die Hände. Bei einigen Geschichten habe ich mich wiedererkannt und ich bin dankbar, dass ich durch den Schamanismus gelernt habe, mit diesen Gefühlen/mit dieser Gabe umzugehen.



Einzelarbeit nach Absprache; bitte hier klicken.


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