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Conny Bösl Wie kam ich zum Schamanismus?

Mir ist vor vielen Jahren aufgefallen, dass ich alles habe, aber trotzdem keine Minute wirklich genießen konnte. Ich konnte mit niemandem darüber reden, d.h. reden schon, aber keiner hat mich verstanden: "du hast doch alles!" Also fühlt man sich undankbar, unverstanden ... und man wird noch unglücklicher.

Dann sind innerhalb weniger Jahre meine Oma, mein Opa, meine Mama und mein Papa gestorben - und ich wurde depressiv. Dieser Diagnose stellte ich mich vor einigen Jahren und ich war schockiert. Ich hatte nicht alles - irgendetwas fehlte mir! Kurz darauf entdeckte ich "zufällig" eine Homepage von einem Schamanen, aber ich hatte nicht den Mut, hinzugehen.

Daraufhin wurde die Anderswelt etwas ungeduldig: ich brach mir bei einem Sonntagsspaziergang die linke Schulter. Die schamanische Erklärung: links ist das Herz, die Emotion und die Schulter gehört zum Bewegungsapparat - d.h. eine Unbeweglichkeit des Herzens, eine emotionale Handlung, die ich nicht ausführen will. Das wusste ich damals noch nicht, aber nach einem halben Jahr mit Arztbesuchen und Krankengymnastik hatte ich endlich "die Nase voll": ich ging zum Schamanen.

Ab dem ersten Termin war ich so fasziniert vom Schamanismus, von seiner Einfachheit, seiner Leichtigkeit, seinem Erfolg - also machte ich die Ausbildung - bei der "School of Shamanic Healing Arts". Die Anderswelt war begeistert, dass ich endlich in die Gänge kam und in einer nächtlichen Vision wurde ich initiiert, d.h. ich bekam das O.K. von "drüben, oben, in mir" - wie auch immer man es nennen mag. Jetzt arbeite ich als Schamanin, heile Seelen, bringe sie auf ihren Weg, zu ihrer Vision - und bin (fast) jede Minute glücklich!

P.S.: Alle "schlimmen" Erfahrungen, die ich in den ersten 24 Jahren meines Lebens erleben durfte/musste, habe ich inzwischen dankend angenommen, weil sie mich zu der verständnisvollen Heilerin machen, die ich jetzt bin.


Meine schamanische Entwicklung

Ich habe den indianischen Schamanismus gelernt und praktiziert - bis sich meine Schamanischen Reisen immer mehr veränderten. Ich legte Reise für Reise die gelernten Werkzeuge ab und fragte mich irgendwann, was ich da eigentlich tue... Und wie immer, wenn ich eine Frage im Kopf habe, bekomme ich bald den richtigen Hinweis. Mir fiel das Buch "Der Stadt-Schamane" von dem Hawaiianer Serge Kahili King in die Hände - und nach kurzem Lesen wusste ich genau, was ich tat und ich konnte durch gezielte Schamanische Reisen die Inkarnation eines polynesischen Schamanen "zurückholen/reaktivieren".

Als ich mich an diese sanfte Energie gewöhnt hatte und gerade dachte, das passt jetzt so - kam ein mongolischer Schamane in mich zurück, der eine starke, kriegerische Energie mitbrachte. Jetzt fühle ich mich ziemlich ausgeglichen und bereit anzunehmen, was auch weiterhin auf mich zukommt...



und ich bin auch immer dabei (außer wenn jemand auch vor kleinen Kampf-Kuschlern Angst hat)




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